Synchronizität

Carl Gustav (CG) Jung führte den Begriff der Synchronizität ein und meint damit Ereignisse im Außen, die synchron zu einem Inneren Vorgang stattfinden. Sie tauchen demnach im Auge des Betrachters auf, ohne von ihm verursacht zu sein. Ich denke an einen Freund und der ruft plötzlich an oder ich bekomme eine Information durch eine zufällige Begegnung mit einer anderen Person, die sich für mein Leben als grundlegend verändernd herausstellt.

Man könnte sagen, dass Synchronizitäten die Antwort auf Fragen liefern, die ich mir bewusst oder unbewusste gestellt habe. Ich denke vielleicht öfter an den Freund, doch oft nur, ohne ein Absicht damit zu verbinden. Dann denke ich vielleicht voller Sehnsucht, ihn mal wiederzusehen. In den vorherigen Situationen waren die Gedanken an ihn also ohne Absicht und somit auch ohne Synchronizität. In dieser einen Situation war (unbewusst) jedoch der Wunsch vorhanden, ihn nach langer Zeit wiederzusehen. Hier kann die Synchronizität dann die Antwort auf die Frage „wann sehe ich ihn wieder“ geben und ihm den Impuls geben, mich anzurufen.

Was genau Synchronizitäten steuert bleibt unklar. CG Jung sah Zusammenhänge zwischen seiner Theorie und der Quantenphysik, die zu der Zeit schon Erkenntnisse über das Verhalten von  Quanten hervorgebracht hatte. Demnach könnte es eine Gesetzmäßigkeit sein, nachdem gedankliche oder seelische Energien Ereignisse in Gang setzen, die uns dabei helfen, uns selbst und unser Leben besser zu verstehen und die uns den Weg weisen können, also ein sinnvoller Zufall, wie Jung es nannte.

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